Großartig – im Sommer erhielten wir viermal Besuch von weitgereisten Gästen und alle hatten auf ihre Weise mit dem Jahresthema zu tun … 

Zuerst kam zum Kindertag Alini aus Brasilien … wir haben davon berichtet. 

Am 19. Juni besuchten uns Christiane und Valentin Bunduc vom Projekt „lebenswert“ und berichteten von ihrer Arbeit. Familie Bunduc lebt in Rumänien ca. 15 km von Sibiu (Hermannstadt) entfernt und kümmert sich um arme und vernachlässigte Roma-Kinder… In Kinderprogrammen erfahren sie Wertschätzung und Gottes Liebe und es gibt auch praktische Hilfe und Weihnachtsgeschenke für die Kinder. Jetzt schloss sich ein Kreis, denn im November letzten Jahres hatten auch wir Päckchen dafür gepackt … 

Anfang August verlebten wir eine wunderschöne Zeit mit Kinga und Zsofia, zwei Ungarinnen aus Rumänien. Ihre kleine christliche Gemeinde engagiert sich ebenfalls hingebungsvoll für die Romakinder und –jugendlichen und veranstaltet für diese Sommercamps. Dort verleben die Kinder glückliche Ferientage und hören die Botschaft von Gott und SEINER Liebe. Nach einem Schnuppertag im Saatkorn verstärkten Kinga und Zsofia das Mitarbeiterteam bei der Kigo-Sommerrüstzeit und es gab gute Begegnungen – auch mit dem teilnehmenden Saatkorn-Hortkindern. Zum Abschied haben wir gemeinsam gesungen, erst deutsch, dann rumänisch: Hallelu, hallelu, hallelu, halleluja  … lobe den HERRN. A’ldott az Ur! Laudat sa fie Dommul! Oder so ähnlich. Jedenfalls spürten wir, dass es etwas Besonderes ist, Gott gemeinsam zu loben, in welcher Sprache auch immer. 

Am 28. August fand im Saatkorn ein Offener Abend mit Philip Mazahura aus Uganda statt – einem jungen Familienvater, Pastor und Musiker. Eine Freundschaft mit Susan Ranfeld, ehemalige Mitarbeiterin und Vereinsmitglied von Saatkorn sowie jetzige Leiterin des Kiga „Entdeckerland“ führte beide in unsere Einrichtung. Philipp sang und predigte in afrikanischer Weise und Mentalität vom „Himmlischen Vater“, der uns so liebt, dass ER sein Wertvollstes, seinen Sohn Jesus geschickt hat. Philp strahlte einen ganz festen Glauben aus, der durch einen schweren persönlichen Schicksalsschlag gewachsen ist. 

Es waren wunderbare Begegnungen und wir haben darin Gottes Nähe erlebt.  

Sylvia Tiesies

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