Saatkörner sind viel und gern draußen. Gummistiefel (in der Krippe gibt es einen extra Ständer, im Kindergarten eine „Stiefelschleuse“) und wetterfeste Gartensachen gehören schon von klein auf zum unverzichtbaren Equipment, mit dem täglich „Freiraum“ erobert wird. Die unterschiedlichen Bereiche unseres Außengeländes bieten hierfür viele anregende Möglichkeiten und diese werden immer wieder erweitert.

An guten Ideen mangelt es nicht und auch die gemeinsame Umsetzung gelingt meist früher oder später. Hierbei übernimmt unser langjähriger Hausmeister Andreas eine tragende Rolle und bringt dabei seine umfangreichen Fachkenntnisse und sein handwerkliches Geschick kreativ ein. Häufig werden auch das ganze Team, der Trägerverein und seine Unterstützer, die Eltern und auch die Saatkörnchen mit einbezogen. Da lassen wir uns auch nicht von coronabedingten Hindernissen und Quarantänen unterkriegen!

So befindet sich der Krippengarten derzeit  in zweckmäßiger Umgestaltung und Erweiterung. Eine Versetzung des Balancierbalkens schuf mehr Platz im Sandkasten. Kaum genutzte Holzelemente wurden umfunktioniert und fanden im Naturgelände in der Matschküche und der neuen Bauecke passende Verwendung. Zudem erfährt der Spielbereich für die Jüngsten eine Vergrößerung. Hierfür entstand bereits in südlicher Angrenzung aus Erdmaterial einer benachbarten Baustelle eine kleine Hügellandschaft, die demnächst mit Edelstahlrutsche und weiteren, noch in Planung befindlichen Elementen bestückt werden soll. Für die Anschaffung der Rutsche sammeln wir gerade finanzielle Mittel. Vor Weihnachten und im März erhielten wir einige private Spenden von Familien, der Elternbeirat organisierte einen Weihnachtsbasar und auch unsere derzeitige Batteriesammelaktion dient diesem Zweck.


Weiterhin wurde der Fallschutz unter dem Klettergerüst ausgetauscht und die Sandkästen in Krippe und Kindergarten mit neuem Sand befüllt. Der ausgediente Fallschutz fand als Wegematerial und Rindenmulch für den Blühhang eine nutzbringende Weiterverwendung.

Derzeitiges Highlight ist zweifellos die neue Bauecke im Naturgelände. Hierfür wurde der alte Sand genutzt und ausgediente Holzmaterialien und Ziegelsteine organisiert. Die Eltern schenkten gebrauchtes Werkzeug und Westen für die „Bauarbeiter“. „Was bauen“ als uraltes Kinderspiel erlebt nun eine Renaissance und die Kinder in der Notbetreuung haben viel Freude am Mauern und Buden bauen bei jedem Wetter. Wir hoffen sehr, dass bald alle Kinder mit bauen dürfen und dass auch das Wetter endlich schön frühlingshaft wird.

Sylvia und die Saatkörner